Sonntag, 9. September 2012
Linux - Debian - Squeeze - x64 - Oracle XE - 11.2.0
Installiert wird "Oracle Database Express Edition 11g Release 2" unter Debian Squeeze x64
Voraussetzungen:
- es muss mindestens 2GB SWAP-Speicher vorhanden sein
1.Schritt: fehlende Pakete nachinstallieren
apt-get install alien libaio1 unixodbc
2.Schritt: Kernel-Parameter ändern
Kopieren & Einfügen der folgenden Zeilen direkt in die command shell (nicht via text editor):
(wenn man nur die Konsole zur Verfügung hat, dann mit Shift+Enter in die nächste Zeile springen)
cat > /etc/sysctl.d/60-oracle.conf <<-EOF
# Oracle 11g XE kernel parameters
fs.file-max=6815744
net.ipv4.ip_local_port_range=9000 65500
kernel.sem=250 32000 100 128
# kernel.shmmax=429496729
kernel.shmmax=107374183
EOF
3.Schritt: Installationsfile downloaden und entpacken
Download unter: http://download.oracle.co/otn/linux/oracle11g/xe/oracle-xe-11.2.0-1.0.x86_64.rpm.zip
Achtung: Login wird benötigt
unzip oracle-xe-11.2.0-1.0.x86_64.rpm.zip
rm oracle-xe-11.2.0-1.0.x86_64.rpm.zip
4.Schritt: konvertieren des RPM-Pakets in ein Debian-Paket
cd ./Disk1
alien --to-deb --scripts oracle-xe-11.2.0-1.0.x86_64.rpm
(dauert ein paar Minuten)
rm oracle-xe-11.2.0-1.0.x86_64.rpm
5.Schritt: Installation vorbereiten
ln -s /usr/bin/awk /bin/awk
Kopieren & Einfügen der folgenden Zeilen direkt in die command shell (nicht via text editor):
(wenn man nur die Konsole zur Verfügung hat, dann mit Shift+Enter in die nächste Zeile springen)
cat > /sbin/chkconfig <<-EOF
#!/bin/bash
echo "Simulating /sbin/chkconfig..."
if [[ ! \`tail -n1 /etc/init.d/oracle-xe | grep INIT\` ]]; then
cat >> /etc/init.d/oracle-xe <<-EOM
#
### BEGIN INIT INFO
# Provides: OracleXE
# Required-Start: \\\$remote_fs \\\$syslog
# Required-Stop: \\\$remote_fs \\\$syslog
# Default-Start: 2 3 4 5
# Default-Stop: 0 1 6
# Short-Description: Oracle 11g Express Edition
### END INIT INFO
EOM
fi
update-rc.d oracle-xe defaults 80 01
EOF
Berechtigungen des neuen Files anpassen:
chmod 755 /sbin/chkconfig
6.Schritt: Installation durchführen
cd ./Disk1
dpkg --install ./oracle-xe_11.2.0-2_amd64.deb
(dauert ein paar Minuten)
7.Schritt: Datenbank erstmalig Initialisieren
/etc/init.d/oracle-xe configure
Wenn alles passt, wird folgende Ausgabe in der Konsole erscheinen:
Starting Oracle Net Listener...Done
Configuring database...Done
Starting Oracle Database 11g Express Edition instance...Done
Installation completed successfully.
8.Schritt: Passwort des oracle-Users ändern
passwd oracle
9.Schritt: Umgebungsvariablen anpassen
vim /etc/bash.bashrc
unten einfügen:
. /u01/app/oracle/product/11.2.0/xe/bin/oracle_env.sh
10.Schritt: remote-Zugriff auf die APEX-Applikation zulassen
su oracle
sqlplus / as sysdba
SQL> EXEC DBMS_XDB.SETLISTENERLOCALACCESS(FALSE);
exit
11.Schritt: Konfiguration der Schemas und User
http://ip-der-datenbank:gewählterPort/apex/apex_admin
Danke an "Dude", hier der vollständige Artikel (für Ubuntu):
https://forums.oracle.com/forums/thread.jspa?threadID=2301639
Linux - Debian - Squeeze - VmWare Tools - Konsole
Installation der VmWare-Tools, wenn man keine graphische Oberfläche, sondern nur die Konsole zur Verfügung hat:
1. Schritt: benötigte Pakete installieren
apt-get install autoconf automake binutils cpp gcc linux-headers-$(uname -r) make psmisc
2.Schritt: VmWare-Tools CD einbinden
Zuerst muss die Installation der VmWare Tools mit Hilfe der VmWare-Software initialisiert werden. Beim VmWare-Player (v5) muss hierzu im Menü "Player -> Manage -> Install VmWare Tools" gewählt werden.
Nun kann die CD eingebunden werden:
mount /dev/cdrom /media/cdrom
3.Schritt: entpacken der VmWare-Tools
tar -C /tmp -zxvf /media/cdrom/VMwareTools-9.0.2-799703.tar.gz
(oder welche Version der Tools auch immer verwendet wird)
4.Schritt: durchführen der Installation
./tmp/vmware-tools-distrib/vmware-install.pl
Alle Fragen bei der Installation können mit dem Standardwert beantwortet werden ("shared folder" und "drag and drop" kann ruhig auch mit "no" beantwortet werden, ist bei der Konsole-Only-Installation nicht wirklich nötig).
5.Schritt: Neustart des Systems
shutdown -r now
Linux - Debian - Squeeze - x64 - Firefox
1.) Neueste Firefox-Version (64-bit) herunterladen
http://releases.mozilla.org/pub/mozilla.org/firefox/releases/latest/linux-x86_64/de/
2.) Datei entpacken
tar xfvj [DATEI].tar.bz2
(siehe hierzu auch: http://www.linux-fuer-alle.de/doc_show.php?docid=76)
3.) Ordner verschieben
Den entpackten Firefox-Ordner zb. nach /opt/firefox verschieben:
mv /home/user/Downloads/firefox /etc/firefox
4.) Check Berechtigungen
check, ob die Berechtigungen passen:
der Ordner /opt/firefox soll zb. dem ausführenden user gehören, wenn nicht dann:
chown -R user:user /opt/firefox (das kommando als root ausführen)
5.) Anwendung ins Panel (Schnellstarter) bringen
Nun kann Firefox noch in die Schnellstartleiste (Panel) gebracht werden:
- mit rechter Maustaste am Panel zb. auf "Anwendungen" klicken
- "Menüs bearbeiten" auswählen
- im Ordner Anwendungen > Internet dann rechts "Neuer Eintrag" anklicken
- Name eingeben
- Befehl mittels "Durchsuchen" auswählen
(/opt/firefox/firefox)
- auf das Symbol links klicken und das Firefox-Symbol auswählen
(/opt/firefox/icons/mozicon128.png)
- fertig
Montag, 3. September 2012
Linux - Debian - Neue Festplatte
Neue Festplatte ins System integrieren
Es wird hierbei davon ausgegangen, dass 2 Festplatte im System sind und man die 2.Platte bearbeiten will.
Die Platten werden von Debian je nach Reihenfolge der SATA-Anschlusse hochgezählt.
Also die Platte, die von der Beschriftung am Mainboard her am niedrigsten SATA-Port (zb. SATAII 01) hängt ist /dev/sda, die nächste ist dann /dev/sdb usw...
Alle Aktionen müssen als Root-User durchgeführt werden.
1.Schritt: herausfinden welches Device man bearbeiten will:
fdisk -l zeigt den Namen aller Platten an, vermutlich ist die neue Platte "/dev/sdb" und eine eventuell vorhandene Partition "/dev/sdb1".
2.Schritt (optional): Neue Partition erstellen:
fdisk /dev/sdb
a.) mittels p die vorhandenen Partitionen auflisten lassen
b.) mittels n eine neue Partition anlegen. Nummer und Block-Grösse der Partition wählen.
c.) mittels w die Änderungen schreiben
Bei Unklarheiten oder Unsicherheit einfach mittels m im Programm drin Infos holen oder bevor man die Änderungen schreibt mittels "q" das fdisk wieder verlassen und mit man fdisk nähere Infos einholen.
3.Schritt: Partition formatieren:
mkfs.ext3 /dev/sdb1
--> Formatiert die erste Partition der zweiten Platte mit dem Filesystem ext3
4.Schritt: Platte mounten:
Nun muss die neue Partition noch einem Verzeichnis zugeordnet werden.
Neues Verzeichnis am Besten gleich im Root-Folder erstellen (oder wo auch immer man will).
mkdir /neuePartition
Nun muss noch die dauerhafte Einbindung der neuen Partition im fstab vorgenommen werden.
vim /etc/fstab
(falls der editor vim nicht installiert ist, einfach einen anderen verwenden oder mittels apt-get install vim installieren)
Die Zeile für die neue Partition einfügen:
/dev/sdb1 /neuePartition ext3 defaults,auto 0 0
Es wird hierbei davon ausgegangen, dass 2 Festplatte im System sind und man die 2.Platte bearbeiten will.
Die Platten werden von Debian je nach Reihenfolge der SATA-Anschlusse hochgezählt.
Also die Platte, die von der Beschriftung am Mainboard her am niedrigsten SATA-Port (zb. SATAII 01) hängt ist /dev/sda, die nächste ist dann /dev/sdb usw...
Alle Aktionen müssen als Root-User durchgeführt werden.
1.Schritt: herausfinden welches Device man bearbeiten will:
fdisk -l zeigt den Namen aller Platten an, vermutlich ist die neue Platte "/dev/sdb" und eine eventuell vorhandene Partition "/dev/sdb1".
2.Schritt (optional): Neue Partition erstellen:
fdisk /dev/sdb
a.) mittels p die vorhandenen Partitionen auflisten lassen
b.) mittels n eine neue Partition anlegen. Nummer und Block-Grösse der Partition wählen.
c.) mittels w die Änderungen schreiben
Bei Unklarheiten oder Unsicherheit einfach mittels m im Programm drin Infos holen oder bevor man die Änderungen schreibt mittels "q" das fdisk wieder verlassen und mit man fdisk nähere Infos einholen.
3.Schritt: Partition formatieren:
mkfs.ext3 /dev/sdb1
--> Formatiert die erste Partition der zweiten Platte mit dem Filesystem ext3
4.Schritt: Platte mounten:
Nun muss die neue Partition noch einem Verzeichnis zugeordnet werden.
Neues Verzeichnis am Besten gleich im Root-Folder erstellen (oder wo auch immer man will).
mkdir /neuePartition
Nun muss noch die dauerhafte Einbindung der neuen Partition im fstab vorgenommen werden.
vim /etc/fstab
(falls der editor vim nicht installiert ist, einfach einen anderen verwenden oder mittels apt-get install vim installieren)
Die Zeile für die neue Partition einfügen:
/dev/sdb1 /neuePartition ext3 defaults,auto 0 0
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